· 

Schnuckenherde

Die Schnuckenherden in der Lüneburger Heide verhindern durch ihren Verbiss ein Verbuschen der Heideflächen. Ohne den Einsatz der Schafe würden sich Sträucher und Bäume ansiedeln und aus der Heidelandschaft würde ein Wald werden. Neuerdings werden auch Ziegen eingesetzt. Sie verbeissen  die Bäume besser. Heidschnucken, als Landschafrasse, haben im Gegensatz zu den Wirtschaftsrassen geringe Ansprüche an die Futterqualität.

Während des Hütens entnehmen sie durch die Futteraufnahme Stickstoff aus den Flächen. Abends im Stall wird der Stickstoff durch das Abködeln (Kot) ausgeschieden. Die Heidschnucken erhalten einen mageren Lebensraum und im Stall ensteht ein hervorragender Dünger.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0